


Um 10:15 haben wir endlich die Koffer wieder bekommen, und um 10:30 das Auto, ein Toyota Yaris. Wenn der Corsa in Portugal Schnucki war, ist das hier Schnecki. Spitzentempo nicht nur gefühlte 90km/h bergab mit Rückenwind. Bei den Steigungen hier wird jede Fahrt zum Erlebnistrip.

Um 11 Uhr dann erstaunlich problemfrei mit der unbebilderten Wegbeschreibung dank Copilot Regina beim Hotel Amazones Village in Piskopiano angekommen. Die Lage ist sehr ruhig, bis auf ein ständiges Bimm-Bimm der örtlichen Kirche.

Hätte uns ja jemand sagen können, dass der orthodoxe Karfreitag hier erst eine Woche später ist als bei uns. Ich hoffe, dass zu Ostern nicht noch die restlichen Glocken ausgepackt werden. Einkaufen ist damit erst mal nix, da alle Geschäfte hier zu haben.
Trotz dem Geläut lässt es sich mit massivem Schlafmangel gut schlafen, und der erste Nachmittag ist damit auch schon Geschichte.

Eine kurze Zu-Fuß-Erkundung von Piskopiano war aber noch drin, allzu groß ist es nicht, und wie gesagt sehr ruhig. So richtig nett war es dann, als hinter uns ein Pickup ziemlich langsam mit uns unverständlicher Lautsprecherdurchsage angerollt kam, pfundweise mit Erdbeeren, Bananen und anderem Obst beladen.
Wir sitzen jetzt gemütlich in der Hotellobby mit kostenlosem W-Lan, wie so ziemlich in jeder Kneipe hier üblich, und genehmigen uns einen ersten Cocktail.

Morgen mehr, da steht Iráklion und Knossós an. Tag des Denkmals, alle Museen und Ausgrabungsstätten sind dann umsonst. Hoffentlich sind nicht alle Touries auf die gleiche Idee gekommen.
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